Impressionen und Infos vom 30-Jahr-Jubiläum des Solothurner Achterrennens.

Video Jump TV

Das Solothurner Achterrennen 2020 ist abgesagt

OK-Präsident Thomas Christen und der Vorstand des Solothurner Ruderclubs haben aufgrund der aktuellen Coronasituation schweren Herzens entschieden, das 33. Achterrennen vom 7.11.2020 abzusagen. Hunderte Ruder*innen und dutzende Helfer*innen mit angemessenem Aufwand vor einer Ansteckung zu schützen, ist nicht möglich.

Regattaplatz

Der Regattaplatz mit Start/Ziel befindet sich beim TCS-Campingplatz / Pier 11, Glutzenhofstrasse 3, Solothurn. Interessant ist es dort auch etwa zwei Stunde vor dem Rennen, wenn die Mannschaften mit den Booten eintreffen und wassern. Eingewassert wird zudem beim Bootshaus des SRC an der Römerstrasse 29. Coronabedingt gibt es dieses Jahr kein Regattabeizli.

Das Rennen

Die erste Serie Boote startet um 11 Uhr, die zweite um 13 Uhr, die Boote starten einzeln im 20-30s-Abstand. Die Strecke führt Aare aufwärts bis zum Inseli Länggrien und wieder zurück. Die schnellsten Boote bewältigen diese in gut 30 Minuten. Das Rennen kann entlang der Rennstrecke verfolgt werden. Geeignete Orte sind etwa der Wendepunkt oberhalb des Inselis und das Nennigkofer Ufer unterhalb des Inselis, erreichbar mit dem Fahrrad oder zu Fuss ab Lüsslingen.

Presidents Cup

Das Solothurner Achterrennen ist ein spannendes 10-km-Verfolgungsrennen mit  Ruderteams aus der ganzen Schweiz. An dieser Clubregatta wird keine SRV-Lizenz benötigt. Das Rennen gehört zum oft hart umkämpften Presidents Cup von Swissrowing.

Das Rennen dient oft als Standortbestimmung vor dem Wintertraining, sei es individuell oder als Mannschaft. Oder als Vorbereitung auf das spektakuläre BaselHead. Auch bei Juniorinnen und Junioren ist der SRC-Anlass beliebt, können sie hier doch erste Rennerfahrungen sammeln.

Der Rennachter

Ein Rennachter ist gegen 20 Meter lang, rund 80 kg schwer und das Karbon-Material zwar leicht, aber auch sehr stossempfindlich. Dieses schmale Achterboot auf dem Wasser im Gleichgewicht zu halten, ist anspruchsvoll. Die Teammitglieder sollten möglichst synchron und technisch gut aufeinander abgestimmt rudern. Gelingt dies und „steht“ das Boot, saust es mit über 20 Stundenkilometern dahin und beeindruckt mit seiner Eleganz. Die durchschnittliche Rennschlagzahl pro Minute beträgt etwa 28 Ruderschläge. Ein Ruderer macht auf der Solothurner 10-km-Strecke also mindestens 1000 Schläge und rollt 2000mal vor und zurück. Gerudert wird ein Rennachter mit Riemen, d.h. mit einem Ruder pro Person.