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Rechts Impressionen und Infos vom 30-Jahr-Jubiläum des Solothurner Achterrennens.
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Das Solothurner Achterrennen 2021

29 Boote kämpften um Sekunden und gegen die Bise

Bereits zum 34. Mal fand  das beliebte Achterrennen  statt. In jedem Boot sassen acht Ruder*innen und ein Steuermann oder eine Steuerfrau. Die Rennstrecke erstreckt sich über rund 10 km, Start und Ziel befinden sich beim TCS-Camping. Von dort wird aareaufwärts bis zum Inseli bei Nennigkofen gerudert. Dieses wird umrundet und danach flussabwärts zum Ausgangspunkt gerudert. Es gilt, diese Strecke möglichst schnell zurückzulegen. Auf der Strecke befinden sich diverse Boote und Bojen, die für die Sicherheit und ein faires Rennen sorgen.

Gesamtsieger Basler Ruder-Club

Insgesamt 29 Boote aus 15 Clubs haben die Herausforderung angenommen und sich die Aare hinauf und hinunter gekämpft. Angefeuert von Bekannten und Ruderfreunden starteten die Boote in Intervallen von 20 bis 30 Sekunden. Der als erstes Boot gestartete Basler Ruder-Club 1 setzte sich mit der schnellsten Endzeit durch.
Mit fünf Booten war der Basler Ruder-Club der am stärksten vertretene Club. Die Boote aus Basel mischten überall vorne mit und bewiesen so ihre breite Spitze.

Solothurner mit vier Booten

Doch auch der Solothurner Ruderclub startete mit vier Booten – so viele wie noch nie. Ein Masters Frauen-, ein Juniorinnen-, ein Masters Männer- und ein Elite Männer-Boot waren am Start. Alle vier Boote gaben ihr Bestes und steigerten sich im Vergleich zum Training nochmals deutlich. Den grössten Erfolg feierten, die Juniorinnen mit dem Sieg in ihrer Kategorie.
Mit viel Freude wurde nach den anstrengenden Kilometern auf dem Wasser bei einem Tee über das Rennen geplaudert und als Team zusammengesessen. Marilena Scheidegger

Rangliste des 34. Solothurner Achterrennens
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Bericht Solothurner Zeitung

Bilder
Die SRC-Juniorinnen (oben) und
die Gesamtsieger des Basler Ruder-Clubs.
Stephan Isler

Regattaplatz

Der Regattaplatz mit Start/Ziel befindet sich beim TCS-Campingplatz / Pier 11, Glutzenhofstrasse 3, Solothurn. Interessant ist es dort auch etwa zwei Stunde vor dem Rennen, wenn die Mannschaften mit den Booten eintreffen und wassern. Das Regattabeizli verwöhnt mit Kuchen und Kaffee und gegen Mittag mit Wurst und Suppe. Eingewassert wird zudem beim Bootshaus des SRC an der Römerstrasse 29.

Das Rennen

Die erste Serie Boote startet um 11 Uhr, die zweite um 13 Uhr, die Boote starten einzeln im 20-30s-Abstand. Die Strecke führt Aare aufwärts bis zum Inseli Länggrien und wieder zurück. Die schnellsten Boote bewältigen diese in gut 30 Minuten. Das Rennen kann entlang der Rennstrecke verfolgt werden. Geeignete Orte sind etwa der Wendepunkt oberhalb des Inselis und das Nennigkofer Ufer unterhalb des Inselis, erreichbar mit dem Fahrrad oder zu Fuss ab Lüsslingen.

Presidents Cup

Das Solothurner Achterrennen ist ein spannendes 10-km-Verfolgungsrennen mit  Ruderteams aus der ganzen Schweiz. An dieser Clubregatta wird keine SRV-Lizenz benötigt. Das Rennen gehört zum oft hart umkämpften Presidents Cup von Swissrowing.

Das Rennen dient oft als Standortbestimmung vor dem Wintertraining, sei es individuell oder als Mannschaft. Oder als Vorbereitung auf das spektakuläre BaselHead. Auch bei Juniorinnen und Junioren ist der SRC-Anlass beliebt, können sie hier doch erste Rennerfahrungen sammeln.

Der Rennachter

Ein Rennachter ist gegen 20 Meter lang, rund 80 kg schwer und das Karbon-Material zwar leicht, aber auch sehr stossempfindlich. Dieses schmale Achterboot auf dem Wasser im Gleichgewicht zu halten, ist anspruchsvoll. Die Teammitglieder sollten möglichst synchron und technisch gut aufeinander abgestimmt rudern. Gelingt dies und „steht“ das Boot, saust es mit über 20 Stundenkilometern dahin und beeindruckt mit seiner Eleganz. Die durchschnittliche Rennschlagzahl pro Minute beträgt etwa 28 Ruderschläge. Ein Ruderer macht auf der Solothurner 10-km-Strecke also mindestens 1000 Schläge und rollt 2000mal vor und zurück. Gerudert wird ein Rennachter mit Riemen, d.h. mit einem Ruder pro Person.